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Download
Laden Sie die Demo (ZIP-Datei) von der Demo -Seite des Herstellers.
 
Installation
Wenn Sie die Datei entpackt haben, finden Sie eine Datei namens PixelSense.exe, Größe ca. 424k. Keine weitere Installation, keine Support-Dateiei, DLLs, Register-Einträge etc. sind notwendig. Platzieren Sie die Datei an einem geeigneten Standort auf Ihrer Festplatte.
 
Starten Sie PixelSense mit einem Doppel-Klick auf die exe-Datei. Wenn Sie PixelSense zu Ihrem Startmenü hinzufügen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Software, ziehen Sie das Icon auf den Schreibtisch und bestätigen Sie die Auswahl "Verknüpfung erstellen".
 
Input-Dateien vorbereiten
PixelSense ist in der Lage, Landsat-Images zu verarbeiten wie z.B. die Dateien, die Sie auf der Website University of Maryland Global Land Cover Facility (GLCF) herunterladen können. Diese Bilddateien setzen sich aus mehreren Dateien zusammen, die in einer bestimmten Art und Weise benannt sind. Für eine komplette Szene in 30- oder 90-m-Auflösung finden Sie Dateien, die ähnlich wie diese aufgebaut sind:
  • p189r34_5t19870604_nn1.tif.gz (TM; nn10 für ETM-Dateien)
  • p189r34_5t19870604_nn2.tif.gz (TM; nn20 für ETM-Dateien)
  • p189r34_5t19870604_nn3.tif.gz (TM; nn30 für ETM-Dateien)
Diese Dateien entsprechen Band 1-3 (Blau, Grün und Rot). Derzeit sind die anderen Dateien, die mitgeliefert werden, für PixelSense nicht notwendig. Die Dateien werden in komprimierter Form im GNU GZIP (.gz) Format geliefert. Programme wie WinZip und 7-Zip (kostenfrei) können verwendet werden, um die .tif-Dateien zu entkomprimieren. Diese Dateien müssen entkomprimiert werden, bevor sie in PixelSense eingelesen werden können.
 
Wenn Sie drei Dateien haben wie z.B. diese:
  • p189r34_5t19870604_nn1.tif
  • p189r34_5t19870604_nn2.tif
  • p189r34_5t19870604_nn3.tif
können Sie mit der Bearbeitung anfangen.
 
Programmstart
Wenn Sie PixelSense gestartet haben, erscheint das Hauptfenster:
 
 
Wenn Sie die "Dynamic Range", die Bandbreite des zu bearbeitenden Bildes verändern wollen, können Sie den Wert Level % verändern. Wichtig: Verändern Sie den Wert, bevor Sie das Input-Bild auswählen.
 
Die Level-Kontrolle spezifiziert, welche der im Oroginal-Bild gefundenen Bandbreite im bearbeiteten Bild noch vorhanden sein soll. Um Landsat-bilder in natürlichen Farben erscheinen zu lassen, müssen einige der Original-Bandbreiten ausgeschaltet werden. Damit ist es möglich, dass der normalerweise vom menschlichen Auge wahrgenommene Bereich auf das gesamte Bild ausgeweitet wird. Der vorgegebene Wert von 98% ist normalerweise ein guter Ausgangspunkt. Bilder mit großen hellen Bereichen (wie z.B. Wolken), die das Ergebnis verfälschen, benötigen einen kleineren Level (z.B. 95%).
 
Seit der Version PixelSense 1.10 haben Sie jetzt auch einen "Advanced Options" Button, mit dem Sie das folgende Fenster öffnen:
 
 
In dem Fenster "Advanced Options" können Sie Pan Merge auswählen zwischen HSV/HSL, Brovey oder None. Pan Merge ist nur verfügbar, wenn Sie das passende 15m Panchromatic Band File im gleichen Ordner haben, in dem auch die anderen Dateien ligen (die Endung ist meist wie _nn80.tif).
 
HSV und Brovey sind zwei Methoden, um ein 30m-Farb-Bild mit den höher aufgelösten (15 m) Monochromatischen Informationen des Panchromatic Band zu kombinieren. Damit erhöhen Sie den Detailreichtum der Farbbilder, verändern aber zumeist die Farben entweder zum dunkleren oder zum helleren hin. Damit können einige Farben verfälscht werden. So können z.B. dunkle Nadelwälder oftmals wesentlich heller wirken, da das Pan Band einige Infrarot-Wellenlängen aufnimmt in Bereichen, wo die Vegetation stark reflektiert. Mehr Information dazu finden Sie hier in englischer Sprache
 
Nach den Einstellungen klicken Sie das das "Datei öffnen"-Icon (gelber Ordner in der oberen rechten Ecke des Fensters) und wählen Sie eine Input-Datei aus. Sie müssen lediglich die erste der drei Dateien auswählen (das Band1-Bild, z.B. p189r34_5t19870604_nn1.tif). PixelSense erkennt automatisch die anderen beiden (bzw. drei, wenn Sie das Pan Band nutzen) zugehörigen Dateien, wenn sie im gleichen Verzeichnis liegen. Ein Klick auf OK startet die Verarbeitung.
 
 
Nach einer kurzen Zeit (zumeist weniger als 1 Minute; bis zu mehreren Minuten, wenn Sie Pan Merge nutzen) beginnt PixelSense damit, das fertige Bild zu erzeugen.

 
Nach einer weiteren, kurzen Zeitspanne ist die Bearbeitung abgeschlossen und das Programm schließt. Ein neues Bild wurde im gleichen Verzeichnis erstellt mit einer Benennung wie z.B. p189r34_5t19870604_nnN.tif. Das große "N" anstatt einer Zahl symbolisiert, dass es sich um ein Bild in natürlichen Farben handelt.
 
Das Bild wird sehr groß, oftmals im Bereich von 200 MB (oder mehr als 800 MB, wenn Sie Pan Merge nutzen). Wenn Sie den Prozess wiederholen, wird das Bild ohne weitere Nachfrage überschrieben. Damit vermeiden Sie unnötig große Dateimengen auf Ihrem Rechner.
 
Option Command Line
Ab der Version 1.5 akzeptiert PixelSense verschiedene Befehle in der Kommando-Zeile. Damit können Sie mehrere Dateien auf einmal bearbeiten und die Optionen "Levels" und "Merge Mode" steuern. Wie auch bei der graphischen Oberfläche müssen Sie als Datei/en nur die Band 1-Datei (nn1 bzw. nn10) auswählen, alle anderen benötigten Dateien werden automatisch erkannt:
  • LEVELS=[Zahl] (voreingestellt=98) 
  • MERGEMODE=[none | hsv | brovey] (voreingestellt=none) 
  • p189r34_5t19870604_nn1.tif (voreingestellt=none)
Beispiel:
PixelSense.exe LEVELS=95 MERGEMODE=HSV p189r34_5t19870604_nn1.tif p203r025_7t20000430_z30_nn10.tif p034r032_7t20010924_z13_nn10.tif
 
Demo-Einschränkungen
Die unregistrierte Demo-Version hat keine Zeitbeschränkungen. Alle Ergebnisbilder werden allerdings mit einem Karomuster versehen im roten Kanal. Jedes zweite Karo weist die korrekten Farbwerte auf.
 
 
Bestellung
Bestellen können Sie PixelSense direkt auf der Seite des Herstellers. Wenn Sie eine Lizenz erwerben, erhalten Sie per E-Mail eine kleine Text-Datei namens registration.txt. Speichern Sie diese Datei einfach im gleichen Ordner wie die Datei PixelSense.exe, und PixelSense wird zur Vollversion ohne die Einschränkungen der Demoverison.

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