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PSO,  CtP,  L*/a*/b*,  Delta-E,  plusminus,  ISO  ...

Das Geheimnis eindeutiger Farbvorgabe
Nicht sofort erkennbar und dennoch von größter Bedeutung ist die für den VierFarbSelector typische Darstellung optischer Farb-Unikate. 






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Beim VierFarbSelector sind die Farbtöne nur dann mit Schwarz aufgebaut, wenn mindestens eine der Grundfarben gesättigt ist, also den Wert 100% aufweist. 

Das bedeutet: Durch anderen Schwarzwert entsteht optisch ein anderer Farbton, auf guter Scanner Software einstellbar mit "volle Farbtiefe bei reduzierter Bildtiefe"
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Bei GCR-Farbtabellen, die seitenweise verschiedene Schwarzraster über alle Farbtöne legen, entsteht eine Vielzahl optischer Dubletten, bei denen sich Farbtöne nur durch numerisch anderen Aufbau unterscheiden.
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Das bedeutet: Trotz anderem Schwarzwert kann optisch der gleiche Farbton entstehen. 

Eine Farbwerte-Kontrolle beim prepress kann dann fast unmöglich werden, wenn beim scannen ein anderer "GCR-Wert" eingestellt wird, als von der Kreation ausgesucht wurde. .


Die Vermischung von bunten und graustabilisierten Werten bis zu Unbunt auf Farbtabellen bedeutet eine gravierende Abweichung vom Medienstandard 2004, der nach Punkt B.2.6. einen Farbaufbau unter 50% GCR festlegt. Dieser "GCR-Wert" kann bei Pastellfarben bereits mit 10% Schwarz erreicht sein, bei tiefen Farbtönen erst mit 60% Schwarz - doch wer kann numerisch VOR dem scannen die Grenze ziehen?

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Hochgenaue
Farbbestimmung

des VierFarbSelectors durch die Darstellung der CMYK Farbtöne auf den fünf Papiertypen (Offset) nach Medienstandard 2004 des bvdm (Bundesverband Druck und Medien), nach den Richtlinien zur PSO Zertifizierung (Process Standard Offset) sowie der seit Juli 2005 weltweit geltenden Norm für den Zeitungsdruck nach ISO 12647-3:2005 mit 26% Tonwertzunahme im 40/50%-Bereich.

Die Herstellung
der neuen VierFarbSelector Farbtafeln, abgeschlossen im April 2006, erfolgte im CtP Verfahren (Positivkopie) mit Druckmaschinen neuester Generation und ultramoderner Meß- und Regeltechnik. Hierbei wurde etwa jeder 120. Bogen gezogen, ca 200 Messpunkte spektralfotometrisch und densitometrisch in wenigen Sekunden abgetastet und auf dem Monitor angezeigt, anschließend die von den Vorgaben abweichenden Volltonwerte selbstregelnd auf die Maschine übertragen und angeglichen. Dies ermöglichte eine ungewöhnlich genaue Konstanz der Farbwerte sowohl über die Bogenbreite als auch über die Auflage hinweg.

Die farbmetrische
Toleranz

bei den Volltönen CMYK nach L*/a*/b* - Farborten konnte, z.B. bei Papiertyp 1 und 2, die mit Abstand am häufigsten verwendet werden, unter Delta-E = 2,35 gehalten werden (zulässig Delta-E = 5), die Tonwertzunahme-Toleranz bei den Rasterwerten bei plusminus 1% von 13% im 40%-Bereich (zulässig plusminus 4%). Gleichfalls wurde laufend die Einhaltung der Graubalance überprüft, d.h. der optisch gleiche Eindruck der Buntfarben CMY mit Schwarz nach Medienkeil.






Gedruckt wurden:
 
A)  Offsetdruck nach ISO 12647-2:2004: 
Papiertyp 1: Bilderdruckpapier holzfrei glänzend gestrichen, über 70g/qm     
Papiertyp 2: Bilderdruckpapier holzfrei (seiden)matt gestrichen, über 70g/qm
Papiertyp 3: LWC Papier, holzhaltig, maschinengestrichen, ca 65g/qm     
Papiertyp 4: Offset holzfrei ungestrichen weiß     
Papiertyp 5: Offset holzfrei ungestrichen gelblich (elfenbein)     

VierFarbSelector:   250g/qm
VierFarbSelector:   250g/qm
VierFarbSelector:   070g/qm
VierFarbSelector:   250g/qm
VierFarbSelector:   250g/qm 

Zum Beispiel darf die Rasterweite für Papiertyp 1 und 2 nach Medienstandard 2004 zwischen 60 L/cm und 80 L/cm liegen, die Tonwertzunahme muss jedoch - anders als in der Vergangenheit - in allen Fällen gleich sein! Für den VierFarbSelector wurden 60 L/cm gewählt, eine weitere Druckversion mit 80 L/cm demzufolge weggelassen. Ebenso weitere Rollenoffsetpapiere, da nur LWC-Papier standardisiert ist. 

Die bislang bekannte Druckfarbe in der Pigmentierung 'Europaskala' - umgangssprachlich auch mit 'Euroskala' bezeichnet - ist weggefallen, bzw. in der Normgruppe ISO 12647 aufgegangen, und wird daher auf den Farbtöpfen der Druckfarbenhersteller nur noch mit 'ISO 2846-1' für Offset und 'ISO 2846-2 Coldset' für Zeitungsdruck angegeben. Im Tagesgeschäft wird wohl aber noch weiterhin einige Zeit von 'Euroskala' gesprochen werden.

B)  Zeitungsdruck nach ISO 12647-3:2005

Gedruckt wurde auf Zeitungspapier 54g/qm (10% Holzschliff, 90% Recyclingstoff) mit ISO 2846-2 Coldset.

Farbtafeln auf Zeitungspapier mit z.B. 60 L/cm oder ohne Coldsetfarben ISO 2846-2 entsprechen demzufolge nicht dem MedienStandard 2004.


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